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Fünf Geschworene sahen Marbel Mendoza an und sagten: nicht die Todesstrafe. Seit mehr als dreißig Jahren wartet Mendoza in der Todeszelle auf ein Verbrechen, das aus Sucht, Panik und einer Eskalation entstand, die in eine Tragödie mündete. Seine Mittäter verbüßten ihre Strafen und gingen nach Hause. Er bleibt. „Not Commensurate“ untersucht, ob die Höchststrafe zur Tat passt, so wie sie die Beweislage tatsächlich darstellt. Durch sorgfältige Auswertung der Gerichtsakten und verfassungsrechtlicher Maßstäbe zeigt das Buch einen Fall, der von widersprüchlichen Aussagen, unzureichenden Ermittlungen und einem Strafzumessungsverfahren geprägt ist, das heutigen rechtlichen Anforderungen nicht mehr genügen würde. Es geht hier nicht um die Behauptung von Unschuld. Es ist ein Plädoyer für Verhältnismäßigkeit. Im Kern stellt dieses Buch eine Frage, die über den Einzelfall hinausweist: Wann hört Strafe auf, Gerechtigkeit zu sein? Über den Autor Reverend Dr. Jeff Hood ist Theologe und spiritueller Berater von Todeskandidaten in den gesamten USA. Er hat elf Männer zu ihrer Hinrichtung begleitet und war der erste spirituelle Berater, der bei einer Hinrichtung mittels Stickstoffhypoxie anwesend war. Reverend Hood wurde bereits vielfach porträtiert, unter anderem in der Rolling-Stone-Dokumentation „The Spiritual Advisor“. Er ist der Gründer des „Execution Intervention Project“. |
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